Die Braut von Messina, 11.02.2010

Frank Suppanz Schillers „Braut von Messina“ ist ein eigenartiges Stück. Dass es deshalb noch lange kein schlechtes ist, wird in der Inszenierung des Zimmertheaters eindrucksvoll gezeigt. Sie verdichtet die eigentlich im öffentlichen Raum spielende Tragödie um die Selbstzerstörung einer Herrscherfamilie zu einem Kammerspiel. Das wird schon deutlich, wenn man den Theaterraum betritt, der durch eine [...]

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Die Braut von Messina, 19.12.

Rudolf Reisinger Ein Traum wird dem Vater von einem „Arabier“ (!) als die Prophezeiung des Untergangs seines Hauses ausgedeutet, sollte seine Frau ihm eine Tochter gebären. In einem anderen Traum deutet ein „Mönch“ (!) der Mutter (in allen Höhen und Tiefen präzise ausgespielt von Nicole Schneider) die Versöhnung der zerstrittenen Brüder durch die Tochter voraus. [...]

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Die Braut von Messina, 03.12.2009

Oliver Zahn, Regieassistent Die Braut von Messina Auch wenn „Die Braut von Messina“ zum weniger bekannten Teil seines dramatischen Werks gehört, muss über den Autor im letzten Monat des Schillerjahrs 2009 wahrscheinlich nicht mehr viel gesagt werden. Die zeitgenössische Inszenierung des Tübinger Zimmertheaters bedarf dagegen einer kurzen Erklärung: Regisseur und Intendant Christian Schäfer verschiebt die [...]

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Die Braut von Messina, 20.11.2009

Stefan Gratza „Die Braut von Messina“! Oder ist die „Braut“ nicht doch eher Schwester als Braut? Vielleicht Entführte? Und Tochter? Schließlich sogar Braut zweier Männer und deren Schwester in unitas? Schillers Trauerspiel überfrachtet die titelgebende „Braut“, Beatrice, geradezu mit widersprüchlichen Funktionen. Überhaupt bewegt sich das Stück zwischen Polen, die nicht zum Ausgleich zu bringen sind. [...]

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Die Braut von Messina, 19.11.2009

Manfred Schreiner (Mitte 60, ehem. Verw.-Angestellter) Ein Abend im Zimmertheater. Bereits an den Wänden des Foyers regen Sprüche zum Nachdenken oder gar Zweifeln an: „Ist es das wert?“, „Ein Kuss, der alles in Frage stellt“ oder „Kennen wir alles schon?“. Nein, bestimmt nicht. Würden wir alles kennen, das Leben wäre langweilig. Also lassen wir uns [...]

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